| Titel: | Sonnenbad |
| Jahr: | 2010 |
| Größe: | 70 x 50 cm |
| Material: | Öl auf Leinwand |

Biographisches:
| Als Christoph Stieghorst 1999 seine erste Ausstellung organisierte, damals noch im Rahmen des Kunststudiums hätte er nicht geahnt, daß er sich wirklich als Freischaffender Künstler 2004 selbstständig machen würde. Doch die Anerkennung und die Resonanz auf seine Bilder waren so groß, daß er den Schritt wagte. Auf den Anspruch altmeisterlich malen zu lernen folgte die stetige Entwicklung eines eigenen, unverwechselbaren Stils, Auftraggeber und Käufer seiner freien Werke wussten bald, womit sie rechnen konnten und sie erlebten die Motivwelt des Künstlers hautnah: Die barocken Frauengestalten tanzten und räkelten sich auf den Leinwänden, ersetzten das gängige Bild der gesichtslosen Models aus den Massenmedien und wurden bei Stieghorst Symbol natürlicher Sinnlichkeit, genußvoller Zügellosigkeit und jugendlicher Unbekümmertheit. Sie schlendern zusammen mit den muskelbepackten Ackerpferden über die goldgelben Stoppelfelder, deren gewaltige Naturdramatik Stieghorst selber mit seinem Pinsel durchpflügt hat. Auf diesen Naturbühnen stehen auch verfallene Bauten und alte Landmaschinen, erhaben und als Zeugen einer Zeit, in der Mensch und Technik noch analog zusammen spielten und die virtuelle Welt das Leben noch nicht zu einem androgynen Tag gemacht hatte. Stieghorsts Motivwelt ist abwechslungsreich, sein Fokus mal auf die Totale ausgerichtet, wie Fenster in eine reale Traumwelt, mal ein Schlüssellochblick auf Makroportraits von Gesichtern und Körperlandschaften seines Universums, durch dessen Fluidum, die Ölfarbe, die Betrachter tauchen können. |
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